Lars Sluka tritt bei der Wohnungsgenossenschaft Viersen die Nachfolge von Heinz Fels an.
Auf dem Foto von links: Günter Neumann, Lars Sluka, Heinz Fels und Georg Maria Balsen.

Lars Sluka folgt auf Heinz Fels

Stabwechsel bei der Wohnungsgenossenschaft Viersen: Lars Sluka tritt die Nachfolge des hauptamtlichen Vorstands Heinz Fels an, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht.

Zum Einstand gab’s Nussecken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle an der Nordstraße: Am Montag hatte der Immobilienfachwirt Lars Sluka (42) seinen ersten Arbeitstag bei der Wohnungsgenossenschaft Viersen. In den kommenden vier Monaten wird er von Heinz Fels (62) bei der Einarbeitung begleitet. Dann geht eine Ära zu Ende: Fels lenkt seit fast 28 Jahren die Geschicke der Wohnungsgenossenschaft.

Erfahrener Fachmann

Lars Sluka kennt den Wohnungs- und Immobilienmarkt in Viersen genau. Seine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft machte er bei der Viersener Aktien-Baugesellschaft (VAB), danach ging er für viereinhalb Jahre zum Wohnungsunternehmen Matthias Schmitz in Dülken. In den vergangenen fast 16 Jahren war er Abteilungsleiter bei der Prangenberg & Zaum Immobilien GmbH in Viersen. Sluka ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, die fünf und acht Jahre alt sind. Als seine Hobbies nennt er Familienzeit, Kochen, Radfahren und Gitarren spielen.

„An meiner neuen Aufgabe reizt mich die Herausforderung, ein Unternehmen verantwortlich leiten zu können“, sagt Lars Sluka. Künftig bildet er gemeinsam mit den nebenberuflichen Vorstandsmitgliedern Günter Neumann und Georg Maria Balsen das Führungsteam der Wohnungsgenossenschaft Viersen. Dabei wird er eng mit dem siebenköpfigen Aufsichtsrat zusammenarbeiten, dessen Vorsitzende Regina Peters ist.

Guter Wohnraum zu fairen Preisen

Sluka übernimmt ein gut aufgestelltes Unternehmen. Der Wohnungsgenossenschaft gehören fast 570 Wohnungen, fast alle in Viersen. Rund 1000 Mitglieder haben sich in der Genossenschaft zusammengeschlossen. Im vergangenen Jahr hat sie die Klimaschutzsiedlung an der Oststraße mit 48 Mietwohnungen und einem Gemeinschaftsraum fertig gestellt – Viersens ökologischstes Wohnquartier. Es war zugleich das ambitionierteste Projekt in der Amtszeit von Heinz Fels. „In den 28 Jahren haben wir insgesamt 116 Neubauwohnungen in Viersen errichtet“, bilanziert Fels. Aufgabe der Genossenschaft sei es, „als verlässlicher Partner guten Wohnraum zu fairen Preisen anzubieten“, fügt er hinzu. Die durchschnittliche Miete in den Wohnungen des Unternehmens beträgt 5,85 Euro/qm.

„Heinz Fels hat den genossenschaftlichen Gedanken immer beispielhaft verkörpert, wir haben ihm viel zu verdanken“, sagt Vorstandsmitglied Günter Neumann. Im Januar werde die Wohnungsgenossenschaft ihren langjährigen Vorstand gebührend verabschieden. „Vorstand und Aufsichtsrat war es wichtig, dass wir einen planvollen und reibungslosen Wechsel in der Führung haben. Wir sind Heinz Fels sehr dankbar, dass er den Übergang aktiv mitgestaltet und Lars Sluka beim Start unterstützt“, betont Georg Maria Balsen.

Demografischer Wandel

Heinz Fels freut sich, dass „wir einen versierten Fachmann gefunden haben, der sich in Viersen bestens auskennt, jung ist und dennoch über eine Menge Erfahrung verfügt“. Kleinere und komfortable Wohnungen für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte zu schaffen – darin sieht Lars Sluka eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. „Wir müssen weitere Antworten auf den demografischen Wandel finden. Und als Familienvater kenne ich natürlich auch die Bedürfnisse von Familien“, sagt er. Der Einzug digitaler Technik in Wohngebäude („Smart Home“) bis hin zur Digitalisierung des Arbeitsumfeldes der Wohnungsgenossenschaft sind weitere Themen.

Auf Sluka wartet im kommenden Jahr ein erstes großes Bauprojekt: An der Wörthstraße im Rahser plant die Wohnungsgenossenschaft einen Neubau mit 21 barrierearmen Wohnungen für jeweils ein bis zwei Personen.

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